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Wirtschaftliche Entwicklung in China und potenzielle Risiken

NTT Com Global Watch Ausgabe 1, überarbeitet im März 2015

Aufgrund seines außergewöhnlichen wirtschaftlichen Wachstums steht China als „Verbrauchermarkt der Welt“ besonders im Fokus vieler Länder. Viele multinationale Unternehmen nehmen ihre Geschäftstätigkeit in China neu auf und erhöhen so die Anzahl der Produktionsstätten, lokalen Tochtergesellschaften und Einzelhandelsfilialen auf dem chinesischen Binnenmarkt.

Geschäftstätigkeit in China: Langfristige geschäftliche Überlegungen

In Anbetracht der Tatsache, dass China Japan überholt hat und im Jahr 2010 das Land mit dem zweitgrößten Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Welt war, steht es außer Frage, dass China zukünftig seine Position als führende globale Wirtschaftsmacht noch ausbauen wird. Gleichzeitig sind jedoch beim Aufbau langfristiger Geschäftsbeziehungen einige potenzielle Risiken zu bedenken. Dazu zählen beispielsweise Preiserhöhungen für Güter und Land sowie die Gefahr einer durch das Wirtschaftswachstum verursachten Immobilienblase. Hinzu kommen instabile politische Verhältnisse. Seit 2010 wird das Risiko einer übermäßigen Konzentration auf China stärker wahrgenommen – zum Teil aufgrund der häufigen Tarifkonflikte, steigender Löhne und der Verschlechterung der Beziehungen zwischen China und Japan infolge der Uneinigkeit über die Senkaku-Inseln.

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China überholte Japan, wurde 2009 die weltweit zweitgrößte Wirtschaftsmacht und wächst weiter.

Quelle: Datenbank der Hauptaggregate der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Vereinten Nationen

In letzter Zeit ist „China plus eins“ ein wichtiger Begriff für Unternehmen geworden, die nach Asien expandieren. Dahinter steht der Gedanke, das Risiko durch parallele Investitionen in China und anderen Ländern besser zu verteilen. Südostasien, insbesondere die Länder der Mekong-Region, hat sich als „plus eins“ etabliert.

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Es ist deutlich erkennbar, dass die nominalen BIPe von Thailand und Vietnam in den letzten Jahren schnell angestiegen sind.

 

Quelle: Datenbank der Hauptaggregate der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Vereinten Nationen

 

 

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Greater-Mekong-Subregion gewinnt Aufmerksamkeit als neue Option

Die Greater-Mekong-Subregion hat international an Beachtung gewonnen. Sie besteht aus fünf Ländern und zwei Provinzen in der Region Mekong – Thailand, Vietnam, Kambodscha, Laos und Myanmar sowie den Provinzen Yunnan und Guangxi in China. Sie besitzt zahlreiche Elemente, die eine neue Wirtschaftsregion ausmachen, darunter geringe Lohnkosten und der Reichtum an Land- und Naturressourcen. Vor allem das Gebiet um den südlichen Wirtschaftskorridor, der Thailand (Bangkok), Kambodscha (Phnom Penh) und Vietnam (Ho Chi Minh City) verbindet, hat sich zu einer aktiven Verteilungsroute mit einer gut ausgebauten Hauptstrecke und der zugehörigen Infrastruktur entwickelt. Es wird erwartet, dass sich das Wirtschaftswachstum hier weiter fortsetzt.

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Der Bereich um den südlichen Wirtschaftskorridor, der Thailand und Vietnam miteinander verbindet, hat Aufmerksamkeit als neue Wirtschaftsregion erlangt

 

Ebenso wie in China haben Unternehmen aus der ganzen Welt bereits in die Greater-Mekong-Subregion expandiert und ihre Niederlassungen aufgebaut. ICT-Instrumente sind wichtig für die Interaktion zwischen den Landes- und ihren Muttergesellschaften. Die Infrastrukturen sind jedoch nicht hinreichend ausgebaut, was zu ernsthaften Problemen für diese Unternehmen führt, die ihren Geschäftsbetrieb aufnehmen oder fortführen wollen.

 

 

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Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Netzen und Asien-Strategie von NTT Com

Thailand und Vietnam, die beide ein enormes Wachstum erlebt haben, und Kambodscha, das durch seine geografische Nähe und sein niedriges Kostenniveau die wirtschaftlichen Aktivitäten der beiden Länder unterstützt, sind zu attraktiven Wirtschaftsstandorten geworden. Diese Länder bauen ihre Infrastrukturen schrittweise aus, um Geschäftstätigkeiten besser zu unterstützen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist der Zustand der ICT-Infrastruktur jedoch bei weitem nicht ausreichend.
Dies ist ein schwerwiegendes Problem für viele Unternehmen, die in der Region expandieren und eine neue lokale Präsenz aufbauen möchten.

Dadurch dass Vietnam über eine unzureichende ICT-Infrastruktur verfügt und es darüber hinaus zu Problemen mit der Stabilität und Geschwindigkeit der Internetumgebung kommt, können Services nicht durchgängig genutzt werden, was im geschäftlichen Bereich zu zahlreichen Problemen führt.

Aufgrund der unzureichenden Infrastruktur und der Stabilitäts- und Geschwindigkeitsprobleme mit der Internetumgebung ist die Servicesituation für Unternehmen in Vietnam schwierig.

Zwar wurde die Servicequalität durch den Austausch von ADSL durch Glasfaser (FTTH) verbessert, allerdings bleiben Probleme im Zusammenhang mit der instabilen Stromversorgung und Naturkatastrophen wie Taifunen und Blitzeinschlägen bestehen. Zudem müssen viele vom Menschen verursachte Probleme bewältigt werden, wie z. B. Service-Beendigung oder -Aussetzung aufgrund von schlechtem Management oder Straßenbauarbeiten sowie Ausfälle wegen nicht oder zu spät angekündigter Wartung. Zu ähnlichen Situationen kommt es auch in den Nachbarländern. Deshalb haben viele Unternehmen einen dringenden Bedarf an Qualitätsverbesserungen bekundet.

Inzwischen besteht ein hoher Bedarf an qualitativ hochwertigen Services und zuverlässigen Infrastruktur-Plattformen zur Unterstützung eines unterbrechungsfreien Geschäftsbetriebs, während der Netzwerkverkehr rasch zunimmt. Im Rahmen seiner Bemühungen, diese Anforderungen zu erfüllen, begann NTT Com im März 2011 mit der Bereitstellung von Internetservices für Unternehmen in Kambodscha. NTT Com führt die Erweiterung der hochwertigen ICT-Infrastrukturen in der Mekong-Region und anderen asiatischen Regionen fort. Im April 2011 nahm das Unternehmen die Zusammenarbeit mit dem Vietnam Internet Network Information Center (VNNIC), einer Regierungsbehörde, auf, um Internetservices in Vietnam bereitzustellen.

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