Select Language : English 日本語 Español Deutsch Français

Nord-, Mittel- und Südamerika

Brasilien: English / 日本語 / Português do Brasil
USA: English

Europa, Nahost, Afrika (EMEA)

EMEA:
(Belgien, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Spanien, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich)
English / 日本語 / Español / Deutsch / Français
Russland: English / 日本語 / русский

Asien-Pazifik-Raum

Japan(Geschäftskunden): English / 日本語
Japan(Privatkunden): English / 日本語
Australien(NTT Com ICT Solutions): English
Festlandchina: English / 日本語 / 簡體中文
Hongkong & Macau: English / 日本語 / 繁体中文 / 簡體中文
Indien: English / 日本語
Indonesien: English
Korea: English / 日本語 / 한국어
Malaysia: English
Philippinen(DTSI): English
Singapur: English / 日本語
Taiwan: English / 日本語 / 繁体中文
Thailand: English / 日本語
Vietnam: English / 日本語

Netze mit geringer Latenz und hochleistungsfähige Rechenzentren von NTT Communications stärken die Finanzmärkte in Asien

NTT Com Global Watch Ausgabe 3, überarbeitet im März 2015

Internationale Finanzhandelssysteme arbeiten weiterhin mit immer höheren Geschwindigkeiten. Bei Transaktionen, die maximale Leistung von Computern und Netzen erfordern, können bereits Verzögerungen von Mikrosekunden (1/1.000.000 s) verheerende Konsequenzen haben. Als Folge davon steigt in den schnell wachsenden asiatischen Finanzmärkten die Nachfrage nach Netzen, die einen schnellen, zuverlässigen Hochfrequenzhandel ermöglichen.

Durch diese Nachfrage ist das Backbone-Netz von NTT Communications ins Rampenlicht gerückt, das die asiatischen Finanzzentren (Tokio, Hongkong und Singapur) mit den nordamerikanischen Börsen und Hochleistungsrechenzentren verbindet.

Weltweite Verbreitung der Mikrosekundenpräzision im Hochfrequenzhandel

In der Welt des Finanzhandels kann jede noch so geringe Verzögerung bei der Entscheidungsfindung zu deutlich anderen Ergebnissen führen. Die Informationen, die in einem Sekundenbruchteil übertragen werden, können den Unterschied zwischen einer Million Dollar Gewinn und Verlust ausmachen. Für die effiziente Generierung von Gewinnen an den heutigen Finanzmärkten sind ein rascher Zugriff auf Handelsdaten, schnelle Wahrnehmung von Handelsmöglichkeiten und Maßnahmen ohne Verzögerung erforderlich.

In den letzten Jahren erhöht sich die Geschwindigkeit der Entscheidungsfindung immer weiter. Deshalb sind der algorithmische und automatisierte Handel über Computer und Netzwerke heute gang und gäbe. Der algorithmische Handel ist eine automatisierte Handelsmethode, bei der automatisch wiederholt Bestellungen erteilt werden, nachdem ein Computerprogramm den richtigen Zeitpunkt auf Grundlage von Fluktuationen des Aktienkurses und Handelsvolumens bestimmt hat. Bei dieser automatischen Handelsmethode werden wiederholt tausende bis zehntausende Bestellungen pro Sekunde initiiert. Sie wird als Hochfrequenzhandel bezeichnet (HFH).

Laut dem „JPX Working Paper: Analysis of High-Frequency Trading at Tokyo Stock Exchange“ (Analyse des Hochfrequenzhandels an der Börse Tokio), das von der Japan Exchange Group veröffentlicht wurde und auf den Schätzungen der „TABB Group“ basiert (übernommen von der World Federation of Exchanges, 2013), handelt es sich bei etwa 50 % des Handels des US-Aktienmarkts und etwa 30 % des Handels in Europa um HFH.

Außerdem steigt die Zahl der Investoren, die den HFH in Japan nutzen. Die Börse Tokio hat beispielsweise ein sicheres und äußerst zuverlässiges Handelssystem mit dem Namen „arrowhead“ („Pfeilspitze“) aufgebaut, das eine starke Zunahme des Handelsvolumens und -werts bewältigen kann. Es wurde am 4. Januar 2010 in Betrieb genommen. Das System hat die Bestellreaktionszeit auf zwei Millisekunden beschleunigt. Nun wurde eine Bestellreaktionszeit von einer Millisekunde erzielt, um die Anforderungen der Investoren zu erfüllen, die den HFH nutzen.

Derzeit läuft seit dem 24. September 2015 eine Umstrukturierung von „arrowhead“, deren Ziel es ist, Fluktuationen wie die starke Zunahme des Handelsvolumens und -werts seit 2013, die Entwicklung elektronischer Transaktionen, die Integration von Spotmärkten und neue Investoranforderungen zu bewältigen.

Die Leistung der Handelssysteme zu verbessern, reicht allein nicht aus, um das Geschwindigkeitsproblem zu lösen. Zwei weitere wichtige Komponenten für den Erfolg sind 1) ein hochqualitatives, zuverlässiges Rechenzentrum für Management und Betrieb des Handelssystems und 2) ein schnelles, hochqualitatives Netz, das Investoren und Handelssystem miteinander verbindet. An der Tokioter Börse nutzt das höchst zuverlässige, latenzarme Netz namens „arrownet“ die Leistungsfähigkeit des „arrowhead“-Handelssystems voll aus. Darüber hinaus wurde „arrownet-Global“ eingeführt, um Investoren im Ausland einen optimalen Zugang zu bieten.

cmn_de_img_resources_global-watch-vol3_01

Durch die Bereitstellung von Konnektivität zwischen dem japanischen Markt, wichtigen ausländischen Märkten und Investoren aus einer Hand wurden hochqualitative internationale Netzwerkservices mit geringer Latenz erreicht.

Bei der weltweiten starken Zunahme des Handels ziehen die Verbindungen zwischen den Börsen in Asien und Nordamerika die größte Aufmerksamkeit auf sich. London, New York und Tokio galten bisher als die drei großen internationalen Finanzzentren. Durch die Stagnation der japanischen Wirtschaft seit den 1990er Jahren und das gleichzeitige Wachstum anderer asiatischer Märkte sind die drei weltweit wichtigsten Finanzzentren nun London, Nordamerika und Ostasien einschließlich Hongkong, Singapur, Shanghai und Tokio. Der HFH hat sich weiter nach Asien ausgebreitet, und insbesondere Hongkong und Singapur sind die wachsenden Drehkreuze Asiens.

 

 

Zurück nach oben

 

 

Hongkong und Singapur übernehmen die Führung auf den asiatischen Finanzmärkten

Finanzmärkte von Hongkong setzen ihre Expansion unterstützt durch das Wachstum auf dem chinesischen Festland fort

Hongkong gilt als einer der weltweit wichtigsten Devisen- und Aktienmärkte. Es nimmt als Devisenmarkt weltweit den fünften Platz ein und erzielt durchschnittlich einen Nettoumsatz von 275 Milliarden US-Dollar pro Tag*1. Die Präsenz der Börse von Hongkong (HKEx) ist gewachsen, und Ende 2014 verfügte sie über ein Gesamtkapital von 3,23 Billionen US-Dollar.*2 Diese Zahl liegt nah am Euronext-Marktwert von 3,31 Billionen US-Dollar.

Die Besonderheit der Börse von Hongkong ist die große Anzahl von notierten chinesischen Unternehmen. Durch die Stärkung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit China festigt die Börse von Hongkong auch ihre Position als wichtiges Finanzzentrum im asiatisch-pazifischen Raum.

*1 Quelle: Untersuchung der Central Bank zu Devisenhandel und Derivaten (Transaktionsuntersuchung April 2013), Bank of Japan Financial Market Authority (5. September 2013)

*2 Quelle: Daten des World Federation of Exchanges (WFE)

cmn_de_img_resources_global-watch-vol3_02

Quelle: Untersuchung der Central Bank zu Devisenhandel und Derivaten (Transaktionsuntersuchung April 2013), Bank of Japan Financial Market Authority (5. September 2013)

cmn_de_img_resources_global-watch-vol3_03

Quelle: „Status of international financial centers and finance“ (Status der internationalen Finanzzentren und Finanzen), japanische Regierung (18. April 2014). Daten, die von der Regierung Japans aus den Daten von der World Federation of Exchanges (WFE) zusammengestellt wurden

 

 

Back to top

 

 

Erfolgreiche Umsetzung drastischer Finanzreformen in Singapur

Wirtschaftsfreundliche Finanz- und Steuerregelungen sowie unzählige versierte Finanzfachkräfte, die fließend Englisch sprechen, sind nur einige der vielen Gründe, die Hongkong und Singapur zu asiatischen Finanzzentren gemacht haben.

Im Vergleich zum durchschnittlichen Tagesumsatz von 275 Mrd. US-Dollar an den Devisenmärkten in Hongkong (April 2013) ist der Markt von Singapur mit einem täglichen Umsatz von 383 Mrd. US-Dollar im gleichen Zeitraum größer.

Singapur hat Reformen im Finanzsektor vor Japan und anderen asiatischen Länder erfolgreich umgesetzt. Da sich der Wettbewerb zwischen den führenden Börsen weltweit intensiviert, hat die Börse Singapur (SGX), die 1999 aus einer Zusammenlegung entstanden ist, verschiedene Deregulierungen und drastische Reformen durchgeführt. Die SGX hat mit Begeisterung die Verbindungen zu Börsen in den USA, Europa, Australien und anderen asiatischen Ländern Asiens gestärkt. Im Jahr 2007 hat die SGX die Börse Catalyst ins Leben gerufen, um Börsennotierungen durch Start-up-Unternehmen in China, Indien und anderen aufstrebenden Ländern in ganz Asien zu unterstützen.
Bestärkt durch das Wirtschaftswachstum in den asiatischen Schwellenländern steigt der Stellenwert der Finanzmärkte in Hongkong und Singapur immer weiter. Da sich das Volumen des Hochfrequenzhandels in diesen Märkten (wie in den USA und Europa) sprunghaft erhöht, steigen die Erwartungen, dass Hongkong und Singapur zuverlässige Infrastrukturen für den Finanzhandel entwickeln werden, die enge Verbindungen zu Niederlassungen in ganz Asien aufbauen und nahtlose Verbindungen zu den USA herstellen.

 

 

Zurück nach oben

 

 

Qualitätsinfrastruktur zur Verbindung der wichtigsten asiatischen Städte

Ausbau voll funktionsfähiger Rechenzentren in Hongkong und Singapur

Hinsichtlich der Bemühungen von NTT Communications beim Aufbau der Finanzinfrastrukturen in Asien konnte die erste Bauphase des Finanzrechenzentrums Hongkong (FDC) abgeschlossen werden. Es ist damit das erste Finanzrechenzentrum in Hongkong. Der Abschluss der zweiten Bauphase ist Ende 2015 erreicht.

FDC ist eine Tier IV-Infrastruktur mit höchsten internationalen Standards für Rechenzentren und dient als Einrichtung, die die hohen Anforderungen von Finanzinstituten mit einem strategischen Standort und Netzwerklösungen mit extrem niedriger Latenz erfüllt.

Singapur folgte diesem Beispiel durch die Eröffnung des Rechenzentrums Singapur Serangoon im April 2012. Zusammen mit dem Finanzrechenzentrum von Hongkong erfüllt diese Einrichtung Tier III-Standards oder mehr und wird als strategische Infrastruktur zur Beschleunigung der lokal aufgebauten IT- und Finanzgeschäfte eingesetzt.

Seekabelsysteme mit hoher Kapazität und geringer Latenz verbinden Asien und Nordamerika, wobei Japan als Hub dient. NTT Communications verfügt über mehrere Seekabelsysteme, die von Japan ausgehen und Japan mit Asien und Nordamerika verbinden. Sie werden für ein Netz mit geringer Latenz genutzt, das verschiedene Finanzzentren miteinander verbindet. Die Minimierung der Zeitverluste zwischen den verschiedenen Finanzzentren ist der Schlüssel zur Stärkung des internationalen Finanzgeschäfts.

Voll funktionale Rechenzentren, die sich in Tokio, Singapur und Hongkong befinden, werden durch den Asia Submarine-cable Express (ASE) verbunden, ein Seekabel mit hoher Kapazität und geringer Latenz. Auf die gleiche Weise werden Tokio und die USA durch das Seekabel PC-1 mit hoher Kapazität und geringer Latenz miteinander verbunden.

Das „arrownet-Global“-Netz, das das „arrownet“-Handelssystem der Tokioter Börse mit Investoren im Ausland verbindet, wird durch das globale Netzwerk und die Rechenzentren von NTT Communications ermöglicht.

Das Finanznetz muss ein Netzwerk mit geringer Latenz sein, das für den Hochfrequenzhandel mit hohen Geschwindigkeiten geeignet ist. Um seine Unterstützung sicherzustellen, baut NTT Communications weiterhin sein Backbone mit Seekabeln mit hoher Kapazität und geringer Latenz aus. Das Unternehmen ist auf diese Weise führend für hochwertige Netzwerk- und Rechenzentrum-Services auf den wichtigen Märkten und bietet seinen Kunden weltweite Unterstützung.

cmn_de_img_resources_global-watch-vol3_04

Nach oben