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So entscheiden Sie über den richtigen Zeitpunkt für die Transformation Ihres Unternehmens

30. Juli 2013
Von: test1
Len Padilla, Vice President of Product Strategy bei dem weltweit führenden ICT-Serviceanbieter NTT Europe, erläutert, wann die Zeit für ein Unternehmen reif ist, um den Weg in die Cloud anzutretenUrsprünglich veröffentlicht in Data Center Solutions (dcseurope.info)

Ganz klar blickt eine wachsende Zahl von CIOs auf die Cloud, um den Wettbewerbsvorteil ihres Unternehmens auszubauen und neue und innovative Möglichkeiten zur Kostensenkung aufzutun. Eine aktuelle Studie von KPMG[1] zeigt, dass die Planung auf Führungsebene des Jahres 2013 von der Cloud-Nutzung beherrscht wurde: 42 Prozent der britischen Unternehmen gaben an, in den kommenden 12 Monaten mindestens ein Fünftel ihrer IT-Gesamtausgaben für Cloud-Dienste ausgeben zu wollen. Der Wechsel zur Cloud bietet dabei zwar klare geschäftliche Vorteile, aber die Entscheidung darüber, wann und wie eine Cloud-Strategie umgesetzt werden soll, stellt manches Unternehmen auch weiterhin vor eine komplexe Herausforderung.

Große Fragen: das Wann und Wie

Die Entscheidung, ob die Zeit für den Schritt in die Cloud reif ist, bringt für jedes Unternehmen eine Reihe von Fragen mit sich. Aspekte der Sicherheit, Skalierbarkeit und Kontrolle sind bei der Wahl der Cloud-Lösung für Unternehmen aller Größenordnungen von grundlegender Bedeutung. Da jedes Unternehmen anders ist, stellen sich auch jeweils besondere Fragen. Kleinere Unternehmen möchten wissen, welche Wettbewerbsvorteile die Cloud ihnen bietet und welche Bedeutung sie für ihr zukünftiges Wachstum besitzt. Größeren Unternehmen dagegen geht es schwerpunktmäßig darum, wie die Cloud die bestehende Geschäftstätigkeit unterstützt und optimiert, in welchem Ausmaß sich die Cloud in die bestehende ICT-Infrastruktur einbinden lässt und welchen Umfang die dadurch bedingen Änderungen annehmen. Die Beantwortung dieser Fragen entscheidet darüber, wie schnell Unternehmen das Cloud Computing als Modell für ihre IKT übernehmen.

Wie kleine und mittlere Unternehmen in der Liga der Großen spielen können

In kleinen Unternehmen belastet die interne ICT-Verwaltung die verfügbaren Ressourcen über Gebühr. Infolgedessen ist Cloud-E-Mail heute eine Selbstverständlichkeit. Die Cloud bietet Unternehmen jedoch auch Zugang zu Plattformen, die bisher ausschließlich großen Unternehmen vorbehalten waren, darunter Tools für das Customer Relationship Management (CRM) oder die Personalverwaltung und Kollaborationstools. Diese Cloud-basierten Dienste verschaffen auch kleineren Unternehmen Zugang zu Lösungen, die einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil mit sich bringen können. Die Anmeldung für solche Cloud-Anwendungen und ihre Konfiguration sind praktisch sofort möglich – zu einem Bruchteil der Kosten, die für den Erwerb der erforderlichen Hardware und Software anfallen würden. Bei dem As-a-Service-Modell, auf dem Cloud-Lösungen basieren, wird verbrauchsabhängig abgerechnet, während die Cloud-Anbieter die Kosten für Hardware und Wartung komplett selbst tragen. Und da die Plattform über das Internet bereitgestellt wird, ist sie standort- und geräteunabhängig über einen Browser verfügbar. Auf diese Weise wird es wesentlich einfacher, eine „verteilte“ Unternehmensstruktur in der Cloud aufzubauen, als dies über die internen ICT-Systeme zu bewerkstelligen.

Und zu guter Letzt: Dank der inhärenten Skalierbarkeit der Cloud passt sie sich flexibel an das Unternehmenswachstum an – ein Segen für Start-ups, die ein schnelles Wachstum anstreben. 

Die globale Ebene

Mittlere und große Unternehmen verfügen mit höherer Wahrscheinlichkeit über gut entwickelte interne ICT-Ressourcen. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Cloud Computing für ihre Strategien unwichtig ist. Viele Unternehmen, die in Europa oder in Nordamerika ihre Reifephase erreicht haben, nutzen die Cloud, um mithilfe von E-Commerce als zentraler Technologie Wachstumschancen in aufstrebenden Märkten wahrzunehmen. Einzelhandels- und Modemarken aus diesen Regionen nutzen die Cloud, um den neuen Wohlstand auf diesen Märkten zu erschließen, und NTT Europe unterstützt mit seiner umfassenden Cloud-Infrastruktur und global verfügbaren Netzwerken eine Vielzahl von Unternehmen in den Industrieländern dabei, nach Asien zu expandieren – und ebenso in umgekehrter Richtung. Die Idee der Cloud impliziert uneingeschränkte und unkomplizierte Verfügbarkeit weltweit. Es sind jedoch die lokalen Rechenzentren und Netzwerk-Points-of-Presence, die dies in Kombination mit lokalem Know-how Wirklichkeit werden lassen.

Die Expansion in diese Märkte setzt robuste Ressourcen vor Ort, umfassende Marktkenntnis und die Fähigkeit voraus, Systeme und Prozesse der Zentrale mit minimalem Zeitaufwand „virtuell auszuschneiden und einzufügen“ und so in den neuen Regionalniederlassungen einzuführen. Die Identifizierung von Anbietern, die dies tatsächlich leisten können, setzt eine sorgfältige Recherche und Prüfung voraus. Unternehmen, die geschäftskritische Anwendungen in die Cloud auslagern möchten, sollten als Mindestanforderung auf eine Rechenzentrumsinfrastruktur achten, die auf ihren wichtigsten Märkten vertreten ist und insgesamt in Form eines globalen Netzwerks von einem zentralen Anbieter koordiniert wird. Zu wissen, wem das Netzwerk gehört, ist für große Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Dies bedeutet nicht nur zu wissen, wen man bei Problemen anrufen muss. Dieses Wissen kann CIOs bei fundierten Planungsentscheidungen auf Grundlage der Investitionsprioritäten des Dienstanbieters helfen.

50 Schattierungen der Cloud

Bei der Cloud muss eine Unterscheidung gemacht werden: zwischen „öffentlichen“ Cloud-Diensten, die über das Internet jedem zur Verfügung stehen, und „privaten“ Clouds, bei denen Dienste maßgeschneidert über private Netzwerke bereitgestellt werden. Beispiele für öffentliche Cloud-Dienste sind Google Drive und Amazon Web Services. Hier werden Computing-Ressourcen mit anderen Nutzern des Diensts gemeinsam verwendet.

Die Auswahl der geeigneten Cloud richtet sich nach den Vertraulichkeitserfordernissen, der Art der Nutzung und dem benötigten Grad der Verfügbarkeit der Daten, die gespeichert werden sollen. Für erfolgsentscheidende Dienste und Systeme, die Kundendaten enthalten, ist eine private Cloud mit hoher Verfügbarkeit und Sicherheit erforderlich. Weniger wichtige Anwendungen und Daten, zum Beispiel ein Unternehmensintranet, können in weniger strikt geregelten, kostengünstigeren Umgebungen angesiedelt werden.

Die Cloud als Katalysator für die Geschäftsoptimierung

Der Erfolg der Cloud zwingt ICT-Abteilungen, eine grundlegende Frage zur Geschäftstechnologie zu überdenken: Besteht das Ziel darin, die Kosten zu senken, das Wachstum zu fördern – oder in beidem? Unternehmen, die nach dem neuen Modell arbeiten, haben die Cloud ins Zentrum ihrer Strategie gestellt und ihre internen ICT-Ressourcen auf Innovation und Entwicklung ausrichten können. Diese sind so nicht länger hauptsächlich damit befasst, die Funktionsfähigkeit der bestehenden Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Aus diesem Grund sind solche Unternehmen weitaus innovativer und schneller in der Lage, neue Umsatzquellen zu erschließen. Instagram ist ein Musterbeispiel für diese neue Art von Unternehmen: Für die Bereitstellung seiner Dienste verlässt sich Instagram zu 100 % auf Cloud-Dienste. Für die Bereitstellung sind jedoch die Dienstanbieter des Unternehmens zuständig. Somit kann sich das Unternehmen ganz auf die Wünsche seiner Kunden konzentrieren. Noch vor fünf Jahren wäre ein solches Geschäftsmodell nicht möglich gewesen. Die praktischen Herausforderungen, eine solche Lösung zu leisten, hätten der eigentlichen Geschäftsidee im Weg gestanden.

An der Kreuzung nicht umkehren

Es gibt keine einfache Antwort auf die Frage, wann Sie den Schritt in die Cloud wagen sollten. Unternehmen sollten diese Option jedoch jetzt in Erwägung ziehen, wenn sie nicht abgehängt werden wollen. Bei der Wahl des richtigen Cloud-Anbieters geht es darum, passend zu Ihrem Unternehmen zu wählen. Der Anbieter sollte einen beratenden Ansatz verfolgen und Ihnen bei der Identifizierung Ihrer Ziele für die Umstellung auf die Cloud zur Seite stehen, ob es dabei nun um Kostensenkungen, bessere Skalierbarkeit oder höhere ICT-Flexibilität und -Agilität geht. Anbieter müssen in der Lage sein, die Vorteile ihrer Cloud-Lösung zu demonstrieren, und mit Ihnen zusammenarbeiten, um zu gewährleisten, dass die Ziele Ihres Unternehmens tatsächlich erfüllt werden. Werden die Weichen gleich zu Anfang richtig gestellt, sind die Möglichkeiten der Cloud nur noch durch den Himmel begrenzt.

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